Filme

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Mit den Filmen ‚Stations of the Elevated‘ und ‚Spraymasters‘ von Manny Kirchheimer haben wir zwei ganz besondere Perlen für euch ausgegraben.
Die Dokumentation ‚Here We Come‘  über Hip Hop in der DDR komplettiert unserer Auswahl an Filmen, die zwar hervorragend sind, aber die meisten noch gar nicht kennen.

Open Air Kino: ‚Spraymasters‘                  (Regie: Manfred Kirchheimer)
Lee Quinones, Lady Pink, Futura 2000, Zephyr – Das sind bekannte Namen und Klassiker in der Geschichte der Spraykunst. Der Film versammelt die Graffiti-SprayerInnen und lässt sie zu Wort kommen: Sie reden über die Anfangszeit, über ihre Wurzeln, in denen sie im Untergrund und fernab künstlerischer Anerkennung mit gestohlenen Farben Züge dekorierten. Sie berichten über die Risiken, die sie als Teenager eingegangen sind, aber auch über die Freude und den Stolz, den sie empfanden, wenn ihre Werke von der U-Bahn durch New York gefahren wurden. Auch Gedanken über die Entwicklung und aktuelle Situation der urbanen Kunst – zwischen Medieninteresse und medialer Ausschlachtung – finden hier eine Plattform.
‚Spraymasters‘ bereichert das Feld der Graffiti-Dokumentationen  um einen informativen und doch persönlichen Beitrag zur Entstehung der anfangs überschaubaren Szene in New York – stets aus dem Blickwinkel der vier KünstlerInnen und ihren Anfängen in den frühen Jahren der heute globalen Kunstform.
07.08.2014   22:00 Uhr
Elsa-Brändström-Str., Parkplatz 

 

Open Air Kino: ‚Stations oft the Elevated‘              (Regie: Manfred Kirchheimer)
„Stations oft the Elevated“ vermittelt einen tiefen Einblick in die Ästhetik des New Yorker Graffiti im Jahr 1979. Der Dokumentarfilm widmet sich der illegalen Kunst auf den Hochbahnen, aber auch verwandten Formen des künstlerischen Ausdrucks, wie zum Beispiel legal bespielten Werbetafeln. Der Film rückt somit diverse Plattformen des New Yorker Graffiti in den Fokus. Sie alle spiegeln das Verlangen der damaligen Künstler, die Erlebnisse und Emotionen des Alltags auf ihre eigene Art und Weise zum Ausdruck bringen zu können. „Stations of the Elevated“ gilt so als eine der ersten authentischen Graffiti-Dokumentationen, und hat durch seinen Stellenwert als solche bis heute nicht an Relevanz verloren.
Der jazzlastige Soundtrack und die visuell photographisch geprägten Bilder kolorierter Züge erschaffen ein stimmungsvolles Gesamtbild der amerikanischen Metropole Ende der 70er – und machen den Film  so unter anderem durch die festgehaltene Stimmung auf den Straßen New Yorks zu einer Schablone des Zeitgeists.
12.08.2014   22:00 Uhr
Elsa-Brändström-Str., Parkplatz 

 

Kino: ‚Here We Come‘                                                      (Regie: Nico Raschik)
Breakdance ist die Heimat der DDR-BBoys der 80er. Trotz Staatspolizei, Diktatur und Sozialismus machen sie ihren eigenen Weg. Sie treffen sich auf Straßenkreuzungen, schneidern sich Ihre Trainingsanzüge selber und tragen ihr Graffitti mit dem Pinsel auf. Die Bewegungen haben sie sich aus Film und Fernsehen abgeschaut, geübt wird vor dem Spiegel oder auf der Straße. Erst von allen verurteilt und ausgegrenzt, entwickelt sich Breakdance zu einer wichtigen Jugendkultur in der ehemaligen DDR. HERE WE COME erzählt diese Geschichte und was bis heute davon überlebt hat.
Anschließend Vortrag und Party mit einem Protagonisten des Films, DJ Magic Mayer.
13.08.2014   22:00 Uhr
Desperado
Arndtstraße 20, 33615 Bielefeld