Idee

UNSERE Stadt

800hoch2, das heißt riesige Gemälde auf Bielefelder Wänden von international bekannten Urban Art-Künstlern, viele weitere Werke auf Fassaden von Künstlern und Künstlerinnen aus Deutschland und der Region; dazu Filmvorführungen, Workshops, Vorträge, Lesungen, Diskussionen rund ums Thema ‚Urbane Kunst‘ und natürlich Partys…
Vom 1. bis 15. August liefern das Kulturreferat des AStA der Uni Bielefeld und seine Partner ihren Beitrag zum 800. Geburtstag unserer Stadt. Nebenbei feiert auch der Studierendenausschuss sein 40-jähriges Jubiläum.

Dabei sind unter anderem  SOBEKCIS (Belgrad), ZOER & VELVET (Paris), PETER PHOBIA (Wien), 
SAT ONE (München), THE FAULTY INC. (Saarbrücken) und TIGAPICS (Würzburg). 
Dazu kommen über 50 weitere Künstler und Künstlerinnen aus allen Teilen Deutschlands und der lokalen Szene.

Der Großteil der Veranstaltung wird durch die Studenten und Studentinnen der Uni Bielefeld finanziert. Dementsprechend steht hinter der Idee auch der Anspruch der Studierenden das Stadtleben mitzuprägen, denn nicht immer wird die Universitätsstadt Bielefeld auch wirklich als ‚Studierendenstadt‘ wahrgenommen. Somit soll 800hoch2 ein Brückenschlag zwischen studentischer Kultur und Subkultur, zwischen Universität und Stadt sein, an dem sowohl die Studierenden als auch alle anderen Menschen hier teilhaben können.

Wir vier als hauptverantwortliche OrganisatorInnen sehen uns gleichzeitig als Teil der hiesigen Graffiti- und Urban Art-Szene – und der Bielefelder Subkultur im Allgemeinen. Und wir denken, dass in Sachen Subkultur in dieser Stadt noch viel Luft nach oben ist. 
Man wird zum Beispiel kaum eine andere Stadt vergleichbarer Größe finden, in der es, wie in Bielefeld Realität, keine einzige Fläche für legales Graffiti gibt.
Leider verharrt die öffentliche Auseinandersetzung mit Graffiti oft noch in der ewigen Thematik ‚Legal/illegal‘, die immer wieder dumpfe Vorurteile und undifferenzierte Ablehnung in der Bevölkerung schürt. Als wir im Sommer des letzten Jahres die Idee dieser Veranstaltung entwickelten, geschah dies auch aus dem Bedürfnis die andere Seite von Graffiti zu zeigen. Diese Kunst ist viel mehr als bloßer Vandalismus. Bielefeld ist mit seinen 800 Jahren sicherlich weise genug, dies zu erkennen. Und alle sind eingeladen, sich durch Besuche der Malaktionen, Workshops und andere Angebote aktiv ein Bild davon zu machen.

Wir bedanken uns
beim AStA der Universität Bielefeld für die finanzielle Unterstützung,
bei den lokalen und überregionalen Firmen für ihr Materialsponsoring,
bei den offiziellen städtischen Stellen für ihr Entgegenkommen,
bei den Menschen, die uns ihre Fassaden zur Verfügung stellen, und nicht zuletzt
bei den ehrenamtlich helfenden Händen.

 

ES WAR ZUCKER!

Die OrganisatorInnen:
Christian Müller
Arne Müller
Frederik Brockmeyer
Rahel Grothus
(SÜPGÜRÜN)